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Ballontechnik

Die Ballonhülle

Die Ballonhülle besteht aus einem Synthetikstoff (genau: Polyamid mit Polyurethan) und ist hitzebeständig bis ca. 200 Grad Celsius. Die normale Betriebstemperatur im obersten Bereich der Hülle liegt zwischen 70-110 Grad Celsius. Ein mittelgroßer Ballon hat ein Volumen von 3000 Kubikmeter und hat eine Oberfläche von ca. 1500 Quadratmeter Stoff.

Der Ballonkorb

Schon seit Erfindung des Ballonfahrens benutzt man Ballonkörbe aus Peddigrohr. Bei der Landung sind sie elastisch und dämpfen das Aufkommen des Korbes. Die meisten Ballonkörbe fassen bis zu 6 Personen und 4 Gasflaschen.  Die Oberkante des Korbes ist mit Wildleder eingefasst und bietet somit besten Schutz.

Der Brenner

Die meisten Ballone haben einen Doppelbrenner, der durch 2 bzw. 4 Schläuche an die Gasflaschen angeschlossen ist. Beide Brenner arbeiten unabhängig voneinander, so dass nie beide gleichzeitig ausfallen können. Die kleine "Pilotflamme" (etwas größer als eine Feuerzeugflamme) brennt immer und entzündet das flüssige Propangas, das der Pilot mit dem Fahrventil in die Hülle bläst. Die Flamme ist ca. 3 bis 5 Meter hoch und hat eine Leistung von mehreren Millionen Watt.

 

Umwelt

Umwelt- und Naturschutz ist für alle Natursportarten wichtig. Die gesetzliche Sicherheitsmindesthöhe von 150 Meter über Grund darf nur bei Start und Landung unterschritten werden. In besonderen störempfindlichen Gebieten haben Ballonfahrer und Naturschützer freiwillige Vereinbarungen über größere Fahrthöhen getroffen. Ab 300 Metern, in Einzelfällen auch bis 600 Metern, sind Störungen durch Ballone weitgehend ausgeschlossen. Moderne Techniken bieten so genannte „Flüsterbrenner“ für den Fahrbetrieb, die die Geräuschemissionen deutlich senken.